Kapitel 2 – Ein besonderes Date

Gegenwart

Am Freitag nach dem Telefonat mit Jasmin suchte Gustaf sie in Johnny’s Bar auf. Das Lokal war pumpenvoll, Menschen in Polohemden und schlichten T-Shirts drängten sich auf der ganzen Fläche von der Tür bis zu dem halbmondförmigen Tresen. Alle Hocker waren besetzt, auch jene am Fenster und hinten in der unauffälligen Ecke, die Gustaf und seine Freunde früher immer besetzt hatten.
Heute saßen dort einige ziemlich geschniegelte junge Männer, die im Alltag vermutlich Anwälte oder Banker waren. Er war wirklich sehr lange nicht mehr hier gewesen. Es fühlte sich beinahe falsch an, in Lederjacke hier aufzutauchen, so als wäre er nicht mehr willkommen. Wahrscheinlich war das aber vor allem Einbildung. In Wirklichkeit gönnte ihm niemand auch nur einen Seitenblick. Die Leute waren viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um Gustaf zu bemerken.
Er quetschte sich zwischen quasselnden Grüppchen, saufenden Studenten und turtelnden Paaren hindurch zur hinteren Ecke auf der linken Seite des Halbmondes, wo sich der Durchgang für das Personal befand. Direkt daneben fand er einen winzigen freien Fleck und stellte sich dort an die Bar.
Jasmin bediente gerade einen Mann mit einem bunten Strohhut. Sie schenkte ihm zwei Bier aus, kassierte und ließ anschließend ihren Blick schweifen, um zu prüfen, ob noch jemand etwas wollte. Als das nicht der Fall zu sein schien, steuerte sie geradewegs auf Gustaf zu. Zweifellos hatte sie ihn vorhin schon bemerkt, denn auf ihrem Gesicht zeigte sich keine Regung außer einem freudigen Lächeln.
«Hi», sagte sie.
«Hey», antwortete er.
«Schön, dass du gekommen bist», sagte sie.
«Hatte heute nichts Besseres zu tun», erwiderte er spielerisch.
Sie lachte auf. «So siehst du aus», witzelte sie. «Bier, nehme ich an?»
«Ja», antwortete er. Es erstaunte ihn nicht, dass sie das sogleich erraten hatte. Die meisten Hardrockfans bevorzugten Bier, jedenfalls jene, die Gustaf kannte. Bei ihm selbst war das nicht anders.
Jasmin eilte zu dem Zapfhahn und füllte ein großes Glas mit dem flüssigen Gold. Kaum hatte sie es vor Gustaf abgestellt, rief ein älterer Mann von der anderen Seite der Bar, er habe Durst.
«Ich muss mich kurz darum kümmern», sagte sie.
Nach etwa zwei Minuten war sie wieder zurück.
«Ganz schön voll heute, was?», sagte er, um das Gespräch wieder aufzunehmen.
«Ja, heute ist es besonders schlimm», antwortete sie. «Es ist unterschiedlich, aber im Moment ist selbst für einen Freitag die Hölle los.»
Sie hatte noch nicht ganz zu Ende gesprochen, als schon wieder jemand nach ihr rief.
«Und ich bin allein», erklärte sie, drehte sich um und verschwand wieder. Dieses Mal schlossen sich dem Kerl gleich mehrere Kunden an, darunter ein Grüppchen von ungefähr zehn Leuten, die alle unterschiedliche Getränke wollten.
Gustaf beobachtete sie still, während er darauf wartete, dass es ruhiger wurde. Es konnte noch lange dauern, aber genauso gut konnte es in einer halben Stunde ganz anders aussehen. Natürlich hätte er Jasmin auch einfach vorher anrufen und um ein Date bitten können, unabhängig von ihrem Job, aber das wäre zu auffällig gewesen. Zu offensichtlich.
Hübsch war sie, das musste man ihr lassen. Doch sie würde in ihm nie dieses körperliche Verlangen auslösen, das für die Mehrheit aller Menschen normal war, das Bedürfnis, sie anzufassen, Haut auf Haut zu spüren und mit ihr zu schlafen. Genau wie alle seine vergangenen Partnerinnen und Partner. Letztendlich hatte es keiner von ihnen verstanden.
Es gab nur sehr wenige Menschen, die Gustaf in diesem Sinne «sexy» fand, und für gewöhnlich spürte er es bereits bei der ersten Begegnung, wenn es so war. Er hatte sogar mal einen Freund gehabt, für den er solche Anziehung empfunden hatte. Es war perfekt gewesen, bis der Kerl ihn eines Tages hintergangen und für einen anderen verlassen hatte.
Jasmin hingegen fand er auf vielen Ebenen interessant, aber nicht auf dieser. Er wollte sie kennenlernen, vielleicht sogar seine Gedanken und seine Welt mit ihr teilen, aber er würde sich nicht auf sie einlassen, bevor er nicht überzeugt war, dass er ihr vertrauen konnte. Dass sie es verstehen würde.
Erst kurz vor Ladenschluss wurde es ruhiger im Johnny’s. Die Leute gingen nacheinander, ein paar Türen weiter oder nach Hause, und so löste sich das Gedränge allmählich auf. Gustaf nahm einen Barhocker in Besitz, der gerade frei geworden war, und prostete den grobschlächtigen Männern zu, die direkt neben ihm saßen. Sie hatten sich den ganzen Abend kaum vom Fleck bewegt.
Jasmin kam heftig atmend zu der Ecke zurück. «Oh, Mann, ich bin das wirklich nicht mehr gewohnt», sagte sie. «Normalerweise sind wir an den Wochenenden zu zweit, aber Lily liegt krank im Bett und wir haben keinen Ersatz, also…» Sie machte eine wegwerfende Geste.
«Ja, ist anders als früher», sagte Gustaf nur.
Sie hob eine Augenbraue.
«Ich war früher oft hier», erklärte er. «Mit ein paar Leuten aus der Sleaze-Szene. Das muss gewesen sein, bevor du hier angefangen hast, denn sonst würde ich mich bestimmt daran erinnern. Ich meine, die Wahrscheinlichkeit, dass ich dich nicht gesehen hätte, wäre klein.»
Was zur Hölle tat er hier? Er sprach wie ein verknallter Teenager! Er ermahnte sich innerlich, sich nicht lächerlich zu machen und verstummte auf der Stelle.
«Okay», sagte Jasmin nachdenklich. «Ich bin seit drei oder vier Jahren hier. Wenn du es ganz genau wissen willst, musst du meinen Boss fragen, aber ich hätte dich bestimmt auch gesehen. Also muss es länger her sein.»
Gustaf entspannte sich ein wenig und lächelte. «Ja, das ist es», bestätigte er. Jetzt, da er nachrechnete, fiel ihm auf, wie schnell die Zeit verging. Es mussten mindestens acht Jahre vergangen sein, seit er nach London gezogen war und Lisa und die Jungs kennengelernt hatte.
«Die Leute sind seltsam geworden», sagte er und deutete mit dem Kinn in den Raum.
«Die Leute sind immer seltsam», erwiderte sie. «Das ist die abgehalftertste Ecke von ganz London, da erwartet man kein besonders anständiges Publikum.»
Nun war das Lachen an Gustaf. Hier konnte es unmöglich chaotischer und ärmlicher zugehen als bei ihm zu Hause.
«Was ist denn so lustig?», wollte Jasmin wissen.
«Die übelste Ecke von London ist immer noch ein paar Kilometer von hier entfernt», erklärte er. «Das ist nämlich dort, wo ich wohne.»
«So? Wo wohnst du denn?», fragte sie weiter.
«Spitalfields», antwortete er trocken.
Sie weitete die Augen.
«Es ist übel», sagte er. «Das Problem ist nicht, dass es Multikulti ist, sondern, dass die Leute an jeder Ecke ihre Hinterhofgeschäfte treiben. Manchmal gibt es auch Schlägereien oder andere Konflikte.»
«Ich dachte, das Viertel erlebe seit einigen Jahren einen Aufschwung?»
«Gewissermassen. Es kommen mehr Touristen, seit der Markt in den Reiseführern angepriesen wird. Viele Künstler sind dorthin gezogen und halt auch … Nun, neureiche Alternative, du weisst schon. Das passt den alteingesessen Einwohnern natürlich nicht, weil dadurch die Mieten und die Lebenshaltungskosten steigen.»
«Verstehe», sagte sie.
«Und du?», antwortete er. «Wo wohnst du?»
«Nur ein paar hundert Meter von hier, in der Nähe der Sternwarte.»
«Wow», sagte er anerkennend.
«So spektakulär ist das nun auch wieder nicht», winkte sie ab. «Der Park ist schön. Für die Touristen steht die Sternwarte natürlich ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten, aber wenn du hier lebst, nimmst du sie irgendwann kaum noch war. Ehrlich gesagt war ich noch nie drinnen.»
«Das ist doch bei all diesen Dingen so. Ich war auch noch nie in Madame Tussaud’s oder im National History Museum oder der Tate Gallery.»
Jasmin lachte erneut. Ihre Stimme hatte dabei eine angenehm dunkle Färbung.
«Die Parks der Stadt sind aber alle schön», fuhr er fort.
Sie wog skeptisch den Kopf hin und her.
«Na gut, die meisten», gab er zu.
«Ja, das stimmt», sagte sie. «Ich muss hier gleich fertig machen und dich rausschmeissen.»
Sie zwinkerte den Jungs neben ihnen zu und diese nickten wissend. In dem Fall waren es Stammgäste, die wussten, wie es lief.
«Bis ich durch bin, hast du Zeit zum Austrinken», sagte sie.
Er hob sein Glas an, in dem nur noch ein winziger Rest Bier übrig war, und sagte: «Dann nehme ich mir diese Zeit.»
Sie sah ihn wieder mit diesem fragend-herausfordernden Blick an, den sie so gut draufhatte, dann drehte sie sich um und begann, herumstehende Gläser einzusammeln.
Nachdem Jasmin alle ihre Aufgaben erledigt hatte, gingen sie gemeinsam mit den Stammgästen nach draussen. Jasmin verabschiedete sich von ihnen und die Männer gingen Richtung U-Bahnstation davon. Letztlich standen Gustaf und Jasmin allein auf dem Gehsteig.
Gustaf wollte zu einer Verabschiedung ansetzen, doch Jasmin war schneller.
«Also?», fragte sie.
Gustaf verstand nicht, was sie damit sagen wollte. «Also, was?»
«Na, möchtest du noch zu mir kommen, oder …»
«Ach, so», entfuhr es ihm, weil er sich ein wenig überrumpelt fühlte.
Sein Verstand rief ihm zu, nein zu sagen und nach Hause zu gehen, doch er wollte sich noch nicht von ihr lösen. In der Bar hatten sie kaum Gelegenheit zum Reden gehabt und aus irgendeinem Grund, den Gustaf nicht kannte, wollte er mehr Zeit mit ihr verbringen. Er wollte alles über sie erfahren und sie bei sich haben.
«Ich weiss nicht …», begann er. «Ich meine, das würde ich gerne, aber …»
Jedes Mal dasselbe. Es war bei Weitem nicht seine erste Erfahrung dieser Art und doch rang er auch dieses Mal um Worte. Er wollte ihr das mit der Asexualität nicht gleich auf die Nase binden, aber ihm war auch klar, dass sie mit grosser Wahrscheinlichkeit Sex haben wollte, wenn sie ihn so zu sich einlud.
«Nun, vielleicht ist das doch keine gute Idee», begann Jasmin, doch er unterbrach sie.
«Doch. Ich meine, ich begleite dich wirklich gerne, aber … Erwarte nicht zu viel, okay?»
Sie musterte ihn einen Augenblick lang als wäre er ein Ausserirdischer. «Was genau meinst du?», fragte sie.
«Naja, ich bin nicht der Typ für One-Night-Stands oder sowas.» Er hoffte, dass das nicht bescheuert klang. Es war ja nicht so, dass er unfähig war oder so etwas. Ihm fehlte einfach das Verlangen danach.
Zu seiner Überraschung lachte Jasmin heiter drauflos.
«Was?», fragte er, als es ihm unangenehm wurde.
«Entschuldige», sagte sie nach Luft schnappend. «Das ist nur … Ich kenne das nicht so … Ich meine, dass jemand gleich so ehrlich ist, das ist … Neu für mich, schätze ich.» Sie beruhigte sich ein wenig und holte tief Luft. «Ich mache dir einen Vorschlag: Du kommst einfach mit und dann sehen wir weiter.»
«Okay», sagte er. Warum auch nicht?

«Fühl dich wie zu Hause», sagte Jasmin, als sie ihre Wohnung betraten. Sie schaltete das Licht ein und sie zogen ihre Schuhe und Jacken aus.
«Willst du etwas trinken?», fragte Jasmin.
«Ein Glas Wasser vielleicht», antwortete er.
Während sie es holte, nutzte er die Gelegenheit, um sich zu orientieren. Die Wohnung war ziemlich überschaubar. Ein Flur, von dem zwei Zimmer abzweigten, ausserdem Küche und Bad. Zu Gustafs rechten befand sich das Wohnzimmer, doch etwas anderes fiel ihm auf. An den Wänden hingen grosse, gerahmte Fotografien von Models und Popikonen.
«Die sind alle von Nick Knight», sagte Jasmin.
Gustaf fuhr herum, doch sie lächelte nur und reichte ihm das Glas. «Danke», sagte er.
«Sorry, wenn ich dich erschreckt habe», sagte sie.
«Dein Vorbild?», fragte er, um von sich abzulenken. Er wollte nicht über seine Schreckhaftigkeit reden, jedenfalls nicht schon beim ersten Date.
«Nein. Bloss Inspiration», erwiderte sie.
«Das ist doch dasselbe», entgegnete er.
«Ich richte meine Arbeit nicht nach anderen aus», sagte sie. Er sah, wie sie ihr eigenes Wasserglas umklammerte und nervös mit den Fingern darauf herumtippte.
«Darum geht es doch gar nicht», beharrte er. «Eher darum, dass man sich an jemandem orientieren kann, wenn man zum Beispiel etwas Neues ausprobiert oder nicht weiter weiss. An jemandem, der das schon gemacht hat.»
Jasmin schwieg. Ungewöhnlich lange sagte sie nichts.
Er bemerkte ihre Not und fragte: «Wollen wir uns nicht hinsetzen? Ich bin ziemlich müde.» Das war die Wahrheit. Am liebsten wäre er auf der Stelle ins Bett gefallen.
«Klar», sagte Jasmin und führte ihn ins Wohnzimmer.
Sie setzten sich aufs Sofa.
«Weisst du Knight hat diese Art, das Menschliche und das Artifizielle zu verbinden, ohne dass eines davon untergeht.»
Gustaf sah sie erstaunt an. «Ich dachte, du stehst nicht auf unnatürlich.»
«Aber das ist es ja», sagte sie. «Es ist eben nicht unnatürlich, obwohl er so viele … Künstliche Elemente verwendet.»
«Mir kommen diese Bilder vor allem bunt vor», sagte Gustaf.
Jasmin lächelte heiser. «Ja, das sind sie auch.»
Gustaf fiel nichts mehr ein und so sass er einfach nur da und studierte ihre Züge. Sie war definitiv kein Model mit ihrem kantigen Gesicht und ihrer breiten Muskulatur, doch das gefiel Gustaf. Auch verwendete sie überhaupt keine Schminke, was er insgeheim bewunderte. Die meisten Frauen, die er kannte, gingen selten ohne Makeup aus dem Haus, sogar Lisa und seine Schwester. Und die beiden waren nun wirklich keine aufgetakelten Primadonnas.
Dann wurde es seltsam. Jasmin streckte wie aus heiterem Himmel ihre Hand aus und begann, mit den Fingerspitzen über seine Wange zu streichen. Gustaf liess es einige Sekunden lang geschehen, während er herauszufinden versuchte, was in ihr vorging. In ihrer Miene konnte er jedoch nichts ablesen, ausser, dass sie irgendwie zufrieden wirkte.
«Was machst du da?», fragte er schliesslich.
Sie hielt inne. «Siehst du doch», sagte sie keck und nahm die Bewegung wieder auf.
Gustaf ergriff ihren Arm und schob ihre Hand weg. «Hör auf.»
«Stimmt etwas nicht?», fragte sie etwas irritiert.
«Vielleicht geht es ein bisschen schnell?» Es war natürlich keine wirkliche Frage, er war bloss der Meinung, sie sollte das selbst erkennen.
«Das verstehe ich nicht», sagte sie.
Er setzte sich gerade hin und sah ihr in die Augen. «Ich habe dir doch gesagt, ich bin nicht der Typ für … Sowas.»
«Nun ja, ich dachte, es gäbe Gründe, warum du zugestimmt hast, mitzukommen. Das heisst ja nicht, dass es danach vorbei sein muss.»
«Um ehrlich zu sein, dachte ich, wir könnten ein bisschen reden», sagte er wahrheitsgemäss.
«Reden?», fragte sie, als kapierte sie nicht, was er meinte.
«Ja.»
«Nur reden?», vergewisserte sie sich.
«Ist das ein Problem für dich?» Langsam verlor er die Geduld. Vielleicht war das hier wirklich keine gute Idee gewesen. Er hätte gehen und sie für immer vergessen sollen, aber das konnte er nicht. Schon lange hatte er niemanden mehr kennengelernt, den er so sehr mochte, und er wünschte sich sehnlich, dass etwas daraus wurde.
Sie schlug die Augen nieder. «Nein», sagte sie, aber Gustaf glaubte ihr nicht. Sie wirkte irgendwie enttäuscht.
Er überdachte seine Entscheidung und beschloss, die Tatsache, dass sie möglicherweise nicht kompatibel waren, einfach zu akzeptieren.
«Hör zu», sagte er. «Es tut mir leid, wenn ich dir falsche Hoffnungen gemacht habe. Am besten, ich gehe einfach und wir vergessen das Ganze.»
«Nein», sagte sie schnell. Ein wenig zu schnell. «Ich meine, ich würde mich freuen, wenn du bleibst.»
«Wirklich», fügte sie an, als er nicht antwortete.
Vielleicht sollte er ihr doch noch eine Chance geben. Wenn sie richtig kommunizierten, wenn er ihr alles erklärte, wenn sie offen war, dann …
«Gustaf», begann sie und er wusste, dass er reagieren musste, bevor alles kaputtging.
«Okay», sagte er. «Okay.»
«Okay.» Sie nickte zustimmend.
Er lehnte sich wieder zurück und blickte nach vorne. Sofort entspannte er sich etwas. «Erzähl mir etwas von dir», forderte er sie auf.
«Erzähl du etwas», gab sie zurück.
«Mal sehen … Ich bin Sänger, ich komme aus Schweden, ich habe eine Band …»
«Nein, etwas Richtiges. Etwas, das ich nicht schon weiss. Zum Beispiel, was es mit diesem Makeup auf sich hat, das du auf der Bühne trägst.»
«Ach, das», sagte er. Einen Moment lang war er sich nicht sicher, wie viel er ihr gegenüber preisgeben wollte, doch dann fiel ihm ein, dass sie das sowieso herausfinden würde, wenn sie etwas mehr über ihn recherchierte. «Das spiegelt meine Kunst», sagte er und dann erzählte er ihr, was es bedeutete, was seine Musik ausmachte, wie die Fans darauf reagierten und was das Musikerleben sonst noch so alles mit sich brachte.
Jasmin hörte aufmerksam zu und anschliessend erzählte sie einige Dinge über ihre Arbeit. Obwohl es durchaus spannend war und Gustaf sich alle Mühe gab, wach zu bleiben, konnte er die Augen bald nicht mehr offen behalten und schlief ein.


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